Hinter den Kulissen (02/2013)

windhorst_tobiasLiebe Tögingerinnen und Töginger,

vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer homepage!

Ehre, wem Ehre gebührt: nach kurzer schwerer Krankheit ist unser Mitglied, Freund und Förderer Georg Kahlich viel zu früh von uns gegangen. Auf der Beerdigung letzten Samstag haben ihm viele die letzte Ehre erwiesen – Weggefährten aus seiner beruflichen Zeit als Lehrer an der Comenius-Schule, aber auch viele politische Weggefährten der letzten Jahre und Jahrzehnte.
Georg Kahlich – oder unser „Schorsch“, wie er liebevoll genannt wurde – war die gute Seele der CSU Töging. Er hatte stets ein offenes Ohr für alle und hat sich bis zuletzt an den kommunalpolitischen Diskussionen beteiligt. Schorsch war mehrere Jahre Ortsvorsitzender und über 40 Jahre Mitglied in der CSU.
Ich habe ihn als junger Bursche kennengelernt, und zwar als Vater von Rainer, seinem Sohn, der mit mir 13 Jahre die Schulbank gedrückt hat. Als Lehrer eilte ihm ein strenger, aber gerechter Ruf voraus. Er hat viele Schüler geprägt und im positivsten Sinne beeindruckt – das hat auch der Besuch vieler ehemaliger Schüler auf der Beerdigung gezeigt.
Er hat trotz seines großen Engagements stets die Familie hochgehalten: so ist er gemeinsam mit seiner Frau Brigitta in eine kleinere Wohnung umgezogen, um den Weg in seinem Haus in der Heinrich-Hertz-Straße für seine Tochter Beate freizumachen.
Schorsch war ein Töginger Original. Er ist bis zuletzt bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad durch Töging gefahren, mit seiner legendären kleinen blauen Sporttasche mit der Aufschrift „Olympia 1972“ auf dem Gepäckträger. Darin befanden sich neben der Tageszeitung stets kleine Bleistiftstummel, die bis zur letzten Mine verbraucht wurden.
Lieber Schorsch, auch wenn man weiß, dass irgendwann die Sonne untergeht, so ist man dennoch traurig, wenn es dunkel wird.
Lieber Schorsch, wir werden dich in Ehren halten – denn Ehre, wem Ehre gebührt!

Ihr
Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat Töging

Hinter den Kulissen (01/2013)

windhorst_tobiasLiebe Tögingerinnen und Töginger,

vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer homepage!
Ich darf Ihnen zunächst einmal alles Gute für 2013 wünschen. Jeder hat ja für das neue Jahr so seine Vorsätze – auch ich! So habe ich mir vorgenommen, trotz beginnenden Wahlkampfs meiner sachlichen Linie treu zu bleiben. Auch wenn das zugegebenermaßen nicht immer leicht fällt. So denke ich etwa zurück an die vor einigen Monaten von der SPD ernsthaft vertretene Meinung, wonach jeder, der die SPD in Töging kritisiert, damit zugleich auch die Stadt Töging kritisiert (!), kurz gefasst also: SPD und Töging ist dasselbe. Aha, na dann… Mehr als Kopfschütteln kann man da eigentlich kaum.
Aber nun zu einem Thema, das einmal mehr zeigt, wie schwierig für uns die Arbeit im Stadtrat zum Teil ist: auf CSU-Nachfrage in der Dezembersitzung zum Thema Spielstube und zu möglichen Schließungsplänen im Jahr 2013 hieß es von Seiten der Stadtverwaltung, dass der Träger der Spielstube (der Kinderschutzbund) auf die Stadt zugekommen sei und mitgeteilt habe, dass die Spielstube 2013 wegen zurückgehender Anmeldezahlen geschlossen werde. Ganz abgesehen davon, dass es mal wieder typisch ist, dass das nur auch Nachfrage mitgeteilt wird: so stimmt es wohl gar nicht! Frau Allmannsberger vom Träger der Spielstube stellt die Sache nämlich ganz anders da: es bestünde seitens des Kinderschutzbundes durchaus die Bereitschaft und auch der Wille, die Spielstube zu erhalten – nur die Stadt wolle das nicht (!). Da fragt man sich, wer denn hier nun Recht hat – wir werden dran bleiben.
Ich habe auch schon eine Vermutung, wie das Ganze demnächst erklärt werden wird: es war sicherlich (mal wieder) alles nur ein Missverständnis, man habe anscheinend aneinander vorbeigeredet, bla bla bla… Sicherlich, Missverständnisse kann es geben, keine Frage. Komisch aber, dass diese gehäuft bei CSU-Nachfragen im Stadtrat auftauchen…
Auch wenn es daher dem politischen Mitbewerber nicht passt und dieser uns manchmal als „Schlechtredner“ bezeichnet, weil ihm scheinbar nichts Besseres einfällt: Wir werden auch weiterhin den Finger in die Wunde legen und „Missverständnisse“ aufdecken – zum Wohle unserer Stadt!

Ihr
Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat Töging

Jahresabschluss 2012: 175 Jahre bei der CSU Töging

Vier langjährige Mitglieder, die es auf insgesamt 175 Jahre Mitgliedschaft bei der CSU Töging bringen, konnte Ortsvorsitzender Marcus Köhler bei der diesjährigen Jahresabschlussfeier im Gasthof Müllerbräu begrüßen. „Ich möchte mich bei allen für ihre jahrzehnte Treue zur CSU bedanken!“, so Köhler. „Gerade in der heutigen Zeit ist ein solch langjähriges und ununterbrochenes Engagement alles andere als selbstverständlich.“
Andreas Kolbinger, der Ehrenvorsitzende der CSU Töging, war bei der diesjährigen Ehrung mit 60 Mitgliedsjahren das „dienstälteste“ Mitglied, daneben wurden ausgezeichnet Josef Hager (40 Jahre), Pfarrer Albert Lang (40 Jahre), der auch einige Worte an die Versammlung richtete, sowie Bernhard Nuber (35 Jahre).
Neben den Ehrungen standen ein Jahresrückblick sowie eine Diskussion über aktuelle Themen im Mittelpunkt. Angesprochen wurde dabei unter anderem die Ansiedlung des Edeka-Marktes am Volksfestplatz, die sich noch weit ins Jahr 2013 hinzieht und wohl erst nach dem Volksfest im Herbst 2013 beginnt.

abschluss 2011

Auf dem Bild v.l.n.r.:
Josef Hager, Fraktionssprecher Dr. Tobias Windhorst, Pfarrer Albert Lang,
Andreas Kolbinger, Bernhard Nuber, Ortsvorsitzender Marcus Köhler

Jahreshauptversammlung 2012: CSU will nachhaltige Wirtschaftspolitik für Töging

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der CSU Töging im Gasthof Müllerbräu hat sich die CSU für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik für Töging ausgesprochen. Der CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Tobias Windhorst, sagte: „Eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik besteht aus zwei großen Säulen: zum einen geht es darum, vor Ort ansässige Betriebe auch in der Stadt zu halten. Die bevorstehende Abwanderung des großen Landmaschinenherstellers Fliegl muss uns hier ein warnendes Beispiel sein – uns fehlen dadurch hunderttausende Euro an Gewerbesteuereinnahmen jedes Jahr! Zum anderen geht es darum, für Neuansiedlungen attraktiv zu sein. Hierfür haben wir an sich beste Voraussetzungen, so einen unmittelbaren Autobahnanschluss an die A94 oder das Gründerzentrum mit vielen innovativen Firmen. Wenn diese dann nach den ersten Jahren das Gründerzentrum verlassen, müssen wir versuchen, diese in Töging zu halten. Das gelingt noch zu wenig!“
CSU-Ortsvorsitzender Marcus Köhler ging auf die Veranstaltungen der letzten Monate ein; besonders das Starkbierfest mit über 120 Besuchern Ende März sei ein großer Erfolg gewesen. Unter der Wahlleitung von Christoph Joachimbauer wurden schließlich noch die Delegierten und Ersatzdelegierten gewählt, die die Kandidaten für die Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahl im Jahr 2013 aufstellen werden. Das sind (in alphabetischer Reihenfolge): Jürgen Ammon, Daniel Blaschke, Marco Eder, Stefan Grünfelder, Andreas Hartmann, Maria Hoffmann, Dr. Martin Huber, Christoph Joachimbauer, Dominik Joachimbauer, Marcus Köhler, Waltraud Köhler, Ulrich Kreilmann, Renate Kreitmeier, Gabi Ortinger, Christian Ortmeier, Gerd Pfrombeck, Phillip Rieger, Christian Snoppek, Angelika Tönshoff, Jürgen Vogt, Dr. Tobias Windhorst und Edeltraud Zecho.

Starkbierfest 2012

Starkbierfest2012Als „vollen Erfolg“ hat der CSU-Ortsvorsitzende Marcus Köhler das diesjährige Starkbierfest des Ortsverbands bezeichnet. Im vollbesetzten Gasthof Müllerbräu konnte er über 120 Besucher begrüßen. Höhepunkte waren zwei Auftritte der Jugendgruppe des Trachtenvereins „Enzian“ sowie die mit Spannung erwartete Predigt von Christoph Joachimbauer, der erstmals als Nachfolger von Ludwig „Wiggerl“ Huber in die Rolle des Bruder Barnabas schlüpfte.
Das Debüt war vollauf gelungen: neben Stadträtinnen und Stadträten von SPD und Freien Wählern nahm er auch CSUler auf´s Korn, so etwa den Ortsvorsitzenden Marcus Köhler: „Der ist ja Einkaufsleiter beim Resch, der würde wenigstens mal beim Thema „Wirtschaft“ nicht nur an den Springer oder den Müllerbräu denken. Außerdem ist der Marcus volksnah – wisst ihr noch, wo der Boris Becker immer gesagt hat, der Center Court in Wimbledon ist sein Wohnzimmer? Genauso ist es beim Marcus Köhler mit der Eisdiele. Wenn der da nicht drinsitzt, dann gibt’s nur einen Grund: die hat zu!“
Auch CSU-Fraktionssprecher Dr. Tobias Windhorst blieb nicht verschont: „Ich glaube, der hat schon recht mit seiner Strategie – der lässt sich ein bisschen betteln, damit dann die Leute in zwei Jahren bei der Wahl sagen `wenigstens einer, der sich auskennt´.“
Auch Stadtrat und Feuerwehrvorstand Christian Ortmeier blieb nicht ungeschoren: „Der ist im Ort aufgewachsen, und zwar im Rottweg, und wohnt jetzt in der Siedlung. Der ist also für Töginger Verhältnisse gewissermaßen ein Weltbürger im Kleinen!“
Nach dem gelungenen Debüt kündigte die CSU eine Neuauflage des Starkbierfestes in zwei Jahren an; nächstes Jahr ist wieder der Trachtenverein an der Reihe.