CSU Töging schickt Tobias Windhorst ins Rennen

Der Bürgermeisterkandidat der CSU Töging heißt Dr. Tobias Windhorst. Nachdem sich die Spitzen von CSU, JU und FU bereits einstimmig auf den Fraktionssprecher im Töginger Stadtrat verständigt hatten, wurde er von den Mitgliedern der CSU Töging zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. CSU-Ortsvorsitzender Marcus Köhler stellte heraus: „Windhorst hat bereits 2008 mit gut 40% ein respektables Ergebnis eingefahren, und das gegen den Amtsinhaber,“ so Köhler. „Daher ist es nur konsequent, dass er auch dieses Mal wieder kandidiert.“

Nach Grußworten von Landrat Schneider und CSU-Kreisvorsitzender Ingrid Heckner, MdL, stellte Windhorst vor gut 100 Besuchern wesentliche Punkte seines Wahlprogramms vor: „Das W steht bei uns im Mittelpunkt: Wasser, Wirtschaft, Wohnen, Wege, wirkungsvolle Verwaltung, Weitsicht, Werte – und das alles mit Windhorst! Es ist in Töging ja in vielen Bereichen bekannt, was geschehen muss. Wir haben daher kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsdefizit. Dies will ich beseitigen!“

In der anschließenden geheimen Abstimmung votierten alle 48 Wahlberechtigten für Windhorst. Dieser freute sich über die einstimmige Rückendeckung aus dem Ortsverband: „Ja, ich will Bürgermeister werden. Wir werden einen fairen und sachlichen Wahlkampf führen und werden die Bürgerinnen und Bürger mit unseren Inhalten zu überzeugen versuchen. Es wird ein spannender Wahlkampf, so viel kann man jetzt schon sagen.“

(auf dem Bild: Stefan Grünfelder, Gerd Pfrombeck, Renate Kreitmeier, Christoph Joachimbauer, Bürgermeisterkandidat Dr. Tobias Windhorst, Daniel Blaschke, Christian Ortmeier, Marcus Köhler)

(auf dem Bild: Stefan Grünfelder, Gerd Pfrombeck, Renate Kreitmeier, Christoph Joachimbauer, Bürgermeisterkandidat Dr. Tobias Windhorst, Daniel Blaschke, Christian Ortmeier, Marcus Köhler)

Hinter den Kulissen (10/2013)

windhorst_tobiasLiebe Tögingerinnen und Töginger,

vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Homepage!

Die letzten Wochen waren wirkliche „Festwochen“ für die CSU: erst die Rückeroberung der absoluten Mehrheit im Bayerischen Landtag, dann das sensationelle Ergebnis bei der Bundestagswahl vor einer guten Woche.
Auch unsere Stadt und unsere Region profitiert vom Seehofer- und Merkel-Effekt: so haben wir mit Martin Huber erstmals einen CSU-Abgeordneten aus Töging im Landtag – er hat mit einem leidenschaftlichen Wahlkampf und dem nötigen Quentchen Glück den Einzug über die Liste geschafft und sitzt damit neben Ingrid Heckner im Landtag – nochmals herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle!
Im Bundestag sind wir mit drei Abgeordneten vertreten: neben Stephan Mayer, der das zweitbeste Wahlkreisergebnis in ganz Deutschland geholt hat und damit auch für seine fast schon unheimliche Präsenz im Wahlkreis zu Recht belohnt wird, schaffen über die Liste Tobias Zech/Garching und Julia Bartz/Maitenbeth den Einzug in den Bundestag.
Jetzt gilt es, diese verstärkte Präsenz für unsere Region auch umzusetzen – vor allem für schnelle Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur/A 94 und Bahnausbau, um nur zwei wichtige Punkte zu nennen. Sicher wird auch Neu-MdL Günter Knoblauch, der für Christian Ude nachrückt, der sein Landtagsmandat nicht antritt, gerade bei seinen Leib- und Magenthemen mithelfen können.
Für uns auf kommunaler Ebene bedeutet das vor allem einen wahnsinnigen Motivationsschub für die Kommunalwahlen am 16. März 2014 – wir wollen gewinnen!
Ich werde versuchen, als Bürgermeisterkandidat mit vollem Einsatz meinen Teil zum Erfolg beizutragen. Es geht aber nur gemeinsam – daher freue ich mich, dass es uns gelungen ist, schlagkräftige Kandidatinnen und Kandidaten für unsere Stadtratsliste zu finden.
Die Kommunalwahlen in Töging werden so spannend wie seit 20 Jahren nicht mehr. Wie zu hören ist, werden auch die Freien Wähler nicht nur eine Stadtratsliste aufstellen, sondern sogar einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken – hochinteressant! Dann wird es wohl auf eine Stichwahl für das Amt des Bürgermeisters hinauslaufen – schau mer mal…
Wir von der CSU werden jedenfalls auch im Wahlkampf unsere sachliche Arbeit fortsetzen, eine Diffamierung des Gegners wird es mit uns nicht geben.
Und wir werden auch keine Plakate von anderen Parteien oder Gruppierungen überkleben, so wie es der Töginger Ex-SPD-Stadtrat Werner Lehner im Vorfeld der Bundestagswahl getan hat. Was ihn da geritten hat, weiß ich wirklich nicht. Ich habe – auch an dieser Stelle – Werner als Mann mit Verstand und Rückgrat gelobt, als solchen habe ich ihn im Stadtrat kennen- und schätzengelernt und sein Ausscheiden ausdrücklich bedauert. Er muss aufpassen, dass er seinen guten Ruf (den er immer noch hat) nicht ruiniert. Dass er mit solchen Aktionen seiner Partei ohnehin mehr schadet als nützt, kommt hinzu.
Wir jedenfalls konzentrieren uns auf die Sache, denn auch das haben die letzten zwei Wahlen gezeigt: die Menschen müssen das Gefühl haben, dass die Politiker ihren „Job“ gut machen – dann werden diese auch gewählt!

Ihr
Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat Töging

Hinter den Kulissen (09/2013)

windhorst_tobiasLiebe Tögingerinnen und Töginger,

vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Homepage!

Der August ist traditionell sitzungsfrei, dennoch vor allem zu Beginn des Monats alles andere als langweilig: wichtigstes Ereignis in unserer Stadt im August ist das Töginger Volksfest – womit wir auch schon beim Thema wären: wie geht es damit weiter?
Angesichts des angestrebten Baus eines Edeka-markts auf dem Volksfestplatz hat der Bürgermeister am Rande des diesjährigen Volksfests erklärt, dass er ein Signal aus dem Stadtrat erwartet, wie mit dem Volksfest weiter zu verfahren sei.
Da reibt man sich als Stadtrat verwundert die Augen: Der erste Stadtratsbeschluss bzgl. Edeka/Volksfestplatz stammt vom 20. Juli 2011. Seitdem heißt es, dass das jeweilige Volksfest sicherlich das letzte am jetzigen Standort gewesen sei, weil ja „jetzt dann“ der neue Edeka gebaut werde. Nur: passiert ist bislang wenig bis nichts. Zunächst war bekanntlich eine „Nur-Edeka-lösung“ geplant, jetzt soll die Bebauung wesentlich umfangreicher werden, also auch noch andere Geschäfte hinzukommen.
Im Weiteren hieß es, dass vor einer Bebauung zunächst noch Bodenproben gezogen werden müssten, weil der Standort bekanntlich früher mit allerlei Unrat befüllt worden ist („G´raffl-Gruam“, wie der Volksmund sagt), nur: nach meiner Kenntnis sind jedenfalls bis Anfang August 2013 noch gar keine Bodenproben gezogen worden.
Außerdem: bisher hat der Stadtrat in seiner letztmaligen Befassung mit dem Thema in der Sitzung vom 25.4.2013 (also fast zwei Jahre nach dem ersten Beschluss im Juli 2011!) nur den Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst, d. h.: bis zur Aufstellung eines endgültigen Bebauungsplans ist es noch ein weiter Weg, von den jeweiligen einzelnen Baugenehmigungen ganz zu schweigen.
Komisch ist weiter: der Stadtrat ist auf mehrmaliges, fraktionsübergreifendes Nachhaken in den Jahren 2011 bis 2013 stets vertröstet worden mit den Hinweis, dass sich das Verfahren in die Länge ziehe, weil sowohl das Verkehrsgutachten als auch das Lärmschutzgutachten noch nicht vorliege – aber auch das stimmt so wohl nicht: das Lärmschutzgutachten stammt nämlich lt. April-Stadtratsprotokoll vom 20. November 2012, das Verkehrsgutachten vom 3. Juli 2012. Warum diese also schon lange vor April 2013 vorlagen, dennoch aber als Entschuldigung für die Verfahrensverzögerung herhalten müssen, erschließt sich mir jedenfalls nicht.
Sie sehen also: auch hier stellen sich mal wieder mehr Fragen als Antworten gegeben werden. Vielleicht gibt es ja im Herbst Aufklärung – und vielleicht feiern wir das Volksfest 2014 am altbekannten Standort, wenn es ist der bisherigen Geschwindigkeit weitergeht…

Ihr
Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat Töging

Hinter den Kulissen (08/2013)

windhorst_tobiasLiebe Tögingerinnen und Töginger,

vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Homepage!

Wir wollen uns heute mit einem Dauerbrenner der Töginger Politik beschäftigen, dem Thema Wasserversorgung. Hier sind, darin sind sich wohl mittlerweile alle einig, in der Vergangenheit Fehler gemacht worden – ich möchte nur an das von der Presse so bezeichnete „vergessene Gutachten“ aus dem Jahr 2000 erinnern: damals sind bereits Maßnahmen vorgeschlagen worden, um die Trinkwasserversorgung dauerhaft zu sichern – umgesetzt worden ist davon zu wenig, notwendige Maßnahmen sind hinausgeschoben worden.
Oder das Thema Tiefbehälter – zunächst zum Hintergrund: das aus den grundwasserführenden Schichten geförderte Wasser wird nicht direkt in das Leitungssystem eingespeist, sondern es kommt zunächst in eine Art „großes Becken“, von wo aus das Versorgungsnetz gespeist wird. Dadurch müssen die Wasserpumpen nicht durchgehend laufen, sondern es kann (vor allem nachts) der Behälter gefüllt werden. Das Wasser wird dann tagsüber verwendet.
Unser Problem ist nun: der Töginger Tiefbehälter fasst nur 500 Kubikmeter – für eine Stadt von der Größe Tögings mit gut 9.000 Einwohnern deutlich zu klein. Zum Vergleich: Pleiskirchen mit 2.300 Einwohnern hat (in Wald) 500 Kubikmeter Speicher, und zusätzlich in Pleiskirchen selbst noch einmal weitere 300 Kubikmeter. Hier müssen wir also nachbessern und einen ausreichend großen Tiefbehälter errichten.
Weiteres Problem im Bereich Wasser ist das Thema „Notverbund“. Damit ist gemeint, dass in jeder Gemeinde für den Fall, dass die eigene Wasserversorgung ausfällt, eine andere Versorgung möglich ist, als sog. zweites Standbein. In Töging gibt bereits einen Notverbund, u. a. mit Mühldorf.
Bisher hieß es nun immer, dass dieser Notverbund nicht ausreichend ist für die Versorgung von Töging.
Bei der letzten Rechnungsprüfung ist aber aufgekommen, dass zuletzt durchaus Wasser aus Mühldorf über den Notverbund bezogen worden ist. Grund war (wohl), dass wegen Wartungsarbeiten im Töginger Wasserwerk kurzfristig die Versorgung über Mühldorf sichergestellt werden musste.
Was mich daran ärgert: kein Mensch hat hierüber im Stadtrat informiert! Wir reden seit Jahren über das Thema Wasserversorgung, und dann muss man aus dem Rechnungsprüfungsausschuss erfahren, dass der vorhandene Notverbund wohl doch nicht ganz so schlecht ist wie er immer gemacht wird…
Weiteres Thema: die Größe von Wasserschutzgebieten. Um hier endlich weiterzukommen, warten wir alle sehnsüchtig auf ein Strömungsgutachten, das seit Jahren aussteht. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es dem ein oder andern durchaus recht ist, wenn dieses Gutachten erst nach der Kommunalwahl im März 2014 auf den Tisch kommt. Wenn es nämlich zu einer großflächigen Vergrößerung von Wasserschutzgebieten (nicht nur in Töging, sondern auch anderswo!) kommen soll, dann ist Ärger vorprogrammiert.
Sie sehen also: hier stehen große Aufgaben bevor – wir müssen aber, bei aller notwendigen Diskussion, auch einmal zu Entscheidungen kommen und diese dann auch konsequent umsetzen!

Ihr
Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat Töging

Hinter den Kulissen (07/2013)

windhorst_tobiasLiebe Tögingerinnen und Töginger,

vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer homepage!

Wir wollen uns heute mit einem Thema beschäftigen, das zunächst einmal auf Landkreisebene angesiedelt ist, letztlich aber alle Ebenen politischen Handelns und damit auch die Politik in Töging betrifft.
Sie haben es vielleicht mitbekommen – das Bürgerforum des Landkreises Altötting hat am Mittwoch seine Auflösung beschlossen. Ausgangspunkt im Jahr 2011 war eine Initiative des damaligen Bundespräsidenten Wulff. In einer Broschüre hieß es: „Die Kluft zwischen Wählern und Gewählten hat sich vergrößert. Deshalb ist es wichtig, Brücken zwischen den Bürgern und den politisch Verantwortlichen zu schlagen…“.
Von diesem „Bürgerforum“ ist – aus anfangs gut 400 Teilnehmern – nur ein kleines Grüppchen übrig geblieben; die Auflösung war daher nur folgerichtig.
Führende Vertreter sind nun enttäuscht und suchen die Schuld bei anderen: der Kreistag sei schuld, weil eine Bürgerbeteiligung von Anfang an nicht gewollt gewesen sei; auch die Presse sei schuld, weil diese das Bürgerforum „totgeschwiegen“ habe.
Aber ist wirklich jemand „schuld“? Greifen die obigen Gründe oder die gern gegebenen, aber etwas hilflos klingenden Erklärungen von Politik(er)verdrossenheit, allgemeinem Desinteresse der Bürger und Co.?
Ich meine nein! Die Gründe sind andere: Wir leben in einer repräsentativen Demokratie, d. h. Volksvertreter werden gewählt. Es gibt wenig Dinge, die ehrlicher sind als eine Wahl – vom kleinen Gemeinde- oder Stadtrat bis zum Bundeskanzler. Wenn die Bürger unzufrieden sind und eine bessere Alternative sehen, dann werden das nächste Mal eben andere gewählt – so einfach ist das. Ein parallel dazu laufendes permanentes Bürgerforum ist daher schlicht unnötig – und zwar auch aus Sicht vieler Bürger: es gibt nämlich viele, die wollen gar keine ständige direkte Beteiligung, die sagen: „Ich wähle die Politiker, damit sie die Probleme lösen. Ich muss viel arbeiten, kümmere mich um meine Familie und will ansonsten meine Ruhe!“ Sind das denn schlechte Menschen?
Außerdem sollte auch einmal anders herum gedacht werden: die Grundzufriedenheit im Landkreis Altötting ist hoch, daher ist für Basisbewegungen, die zunächst auch immer ein Stück weit Protestbewegungen sind (vgl. ganz krass in der Türkei, Ägypten und Co.), kein Raum.
Auch sind Bürgerbewegungen meist themen- oder projektbezogen – man denke etwa an Stuttgart 21. Damals haben Menschen zusammengefunden, die sich in ihrer Ablehnung eines Bahnhofsprojekts einig waren – das war es dann aber auch.
Daher muss fehlendes Interesse an einem Bürgerforum als „permanenter Parallelpolitikinstanz“ nicht automatisch ein Zeichen von Politikverdrossenheit oder Desinteresse sein.
Für mich ist das Fazit: Bürgerbeteiligung bei konkreten Projekten (wenn gewünscht) gut und gern, aber keine „Dauerparalleleinrichtung“ auf Kosten der Steuerzahler.

Ihr
Dr. Tobias Windhorst, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat Töging